PARENTS: Fordere deinen Beitrag zurück. Jetzt!

PARENTS

beitrag-plakatWährend die Vorbereitungen für die Urabstimmung auf Hochtouren laufen und die Zeichen auf Streik stehen, hat sich OSONSTRIKE etwas besonderes einfallen lassen. Eine eigene Kategorie für eine Zielgruppe die uns besonders am Herzen liegt: Die Eltern. Erreichbar über den Button ‚PARENTS‘ und natürlich mit top-aktuellen Meldungen auf der Startseite vertreten.

Den Anfang macht heute unser hochauflösendes OSONSTRIKE.COM Plakat, das gerne genutzt werden darf, um Eltern den Denkanstoß dazu zu geben, endlich ihre Kita-Beiträge zurück zu fordern! Ab Din A3 ein echter Eye-Catcher.

In Kürze folgen weitere Informationen zu Themen, wie Elternrechte im Streik und Rückforderung von Beiträgen im Detail.

Und falls es mal ein inoffizielles Info zum Streikbeginn sein darf: OSONSTRIKE.COM/PARENTS!

Was ist los? Die Verhandlungen geraten ins Stocken, doch die OSONSTRIKE-Statistik explodiert!

ALLGEMEIN

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Merkwürdig, während die Tarifverhandlungen vorerst beigelegt wurden, entwickelt sich OSONSTRIKE.COM prächtig: Der Monat April brachte bislang 2500 Aufrufe (22 davon aus  der Dominikanischen Republik :D) und der Film SUPPORT THE SOCIAL WORKING CLASS läuft mittlerweile zumindest gefühlt auf jeder zweiten Großveranstaltung! Auf Facebook könnte uns der eine oder andere Klick auf „gefällt mir“ weiter nach vorne bringen: Lasst uns die 100 knacken!

Tarifverhandlungen gescheitert, jetzt wird es ernst!

ALLGEMEIN

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„Die Arbeitgeber leugnen jeden generellen Handlungsbedarf zur überfälligen Aufwertung der Tätigkeiten im Sozial- und Erziehungsdienst. Es gibt immer noch kein verhandlungsfähiges Angebot. Jetzt wird die Bundestarifkommission über das Scheitern der Verhandlungen und die Einleitung der Urabstimmung in der kommenden Woche entscheiden“ Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender

Sollten sich die ver.di-Mitglieder im Rahmen der notwendig werdenden Urabstimmung mehrheitlich dafür entscheiden, wird es zeitnah zu einem unbefristeten Erzwingungsstreik kommen.

OSONSTRIKE meint, dieser könnte für Osnabrück konkret bedeuten, dass nach einer letzten anstehenden Teilpersonalversammlung der städtischen Kita-Beschäftigten am 7. Mai in weiten Teilen des osnabrücker Sozial- und Erziehungsdienstes die Arbeit für unbestimmte Zeit niedergelegt wird.

4. Warnstreiktag mit fast 10.000 Teilnehmer/innen in Hannover

MEDIA

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Wahnsinn: Am zentralen Warnstreiktag kamen annähernd 10.000 Beschäftigte aus Niedersachsen auf dem hannoverschen Opernplatz zusammen! Ein beeindruckender Anblick… und so schöne Banner ;)! Während zahlreiche Rednerinnen und Redner von der Beteiligung schier überwältigt waren und als Gäste unter anderem die VW Nutzfahrzeuge Hannover und der Stadt-Elternrat der Kitas Hannover ihre Solidarität aussprachen, zeigte sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände nach wie vor uneinsichtig und blieb bei den Statements von Ulrich Mädge, dem Oberbürgermeister von Lüneburg, der schon im Rahmen der dritten Verhandlungsrunde verlauten ließ:  „Sicherlich eine angemessen Bezahlung, die ebend bei 3.500 Brutto  ungefähr im Monat ja liegt […]. Nicht unter dem Druck von Streiks, was [ihn] auch nicht beeindruckt. [Der ist] da lang genug dabei [und selber ver.di-Mitglied, ne?].“ Und scheinbar begreift er auch, „dass eine Berufsgruppe vor den allgemeinen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hochgezogen werden soll“, Aufwertung halt. Und ergänzt zum besseren Verständnis: „Ich kann es leider nicht vergleichen mit VW, da würde ihnen ein IG-Metall-Sekretär etwas anderes erzählen, wieso seine Mitarbeiter mit Erfolgsbeteiligung und was weiß ich dabei sind. […]“, sowie „ich bin in den öffentlichen Dienst gegangen und bin auch mit meinem Gehalt zufrieden“, als Oberbürgermeister von Lüneburg :D! Immerhin: Eine Ausbildung als Zeitsoldat hat er, aber bedeutet das Tarifverhandlungen in Form von Kriegsführung? Wenn er will kann er Krieg haben, aber diesmal ohne Waffen!

Ergänzendes Material in  Bild und Ton folgt in Kürze!

150 fertige und angehende Sozialarbeiter/innen demonstrieren in Vechta

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Auch wenn es mittlerweile eine Woche her ist, möchten wir euch die inzwischen eingetroffenen Bilder der großartigen Demonstration nicht vorenthalten. Als kleines Extra findet ihr ebenfalls zwei Artikel aus der lokalen Presse. Den Journalisten der nach dieser Veranstaltung noch vom „Erzieher-Streik“ zu sprechen wagt möchten wir sehen…

Wir lassen Blumen wachsen! Du auch?

MEDIA

OSONSTRIKE PRÄSENTIERT: SUPPORT THE SOCIAL WORKING CLASS!

Du willst auch Blumen wachsen lassen? Sende uns dein ‚Pantomime-Video‘: Egal ob du die Gießkanne im Nichts ausschüttest oder einem VKA-Vertreter auf die Schuhe spuckst, wir lassen die Blumen wachsen! Sende deinen Clip via https://sicher.verdi.de/ an video@osonstrike.com. Dann veröffentlichen wir das fertige Video auf OSONSTRIKE.COM und stellen es dir gern zur Verfügung! Ein kleines Beispiel: Anlässlich des 3. Warnstreiktages gab es im Rahmen der Konferenz dieses Video zu sehen. Zwei einschlägig bekannte Personalräte aus Osnabrück verteilen an einem Sonntag Eltern-Infos und verwandeln 8 von 9 städtischen Kitas in blühende Landschaften.

3. Warnstreiktag: 60 Streikende aus Osnabrück mit 240 in Oldenburg vernetzt!

EVENTS

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Am heutigen Mittwoch trafen sich gut 60 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienst der Stadt & des Landkreis Osnabrück mit 240 weiteren Streikenden aus dem Bezirk Weser-Ems in Oldenburg, um sich zu vernetzen. Wie das obige Bild beweist, zeigte sich das pädagogische Personal der Städtischen Kindertagesstätte Schölerberg auf einem Gruppenfoto von seiner Schokoladenseite. Schade nur, dass ein vermeintlicher C-Promi, das geschulte Auge vermag ihn womöglich zu identifizieren, meinte das Bild durch die fälschliche Annahme, Männer könnten auch zeitgleich FFN-Interviews geben und auf Gruppenfotos gut aussehen, zerstören zu müssen!
Ansonsten allerdings eine höchst erfolgreiche Veranstaltung: Nachdem in den Räumlichkeiten der Universität Oldenburg intensiv mit Hilfe verschiedener Workshops an Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Streikrecht gearbeitet wurde, ging es via lautstarker Demo zum oldenburger Marktplatz, wo die Streikenden farbige Luftballons steigen ließen und symbolisch, mit ebenfalls farbigen Springseilen, erfolgreich ihre bezirksweite Vernetzung darstellten.

Warum eigentlich rot? Seht selbst!