Aufsteh’n für die Kita: Fachkräftemangel im Jugendhilfehausschuss

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Jugendhilfeausschuss der Stadt Osnabrück trifft sich am 3. April 2019 und hat das Thema Fachkräftemangel im Kitabereich auf der Tagesordnung. Die Gelegenheit wollen wir vom Kita-Rat Osnabrück natürlich nutzen. Wir haben die Politik eingeladen sich im Vorwege der Sitzung mit uns an unserem Infostand vor dem Stadthaus I ab 16.30 Uhr zu treffen, um sich bei den Betroffenen selbst – nämlich Euch – zu informieren. Darum ist es unheimlich wichtig, dass möglichst viele aus den Einrichtungen an diesem Tag dort sind. Bitte informiert Eure Kolleginnen und Kollegen und auch die Eltern über unsere Aktion, motiviert alle sich zu beteiligen und seid am besten alle mit dabei! Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen, wer Lust hat kann im Anschluss gerne mit uns die Ausschusssitzung besuchen :)!

Einladung und Infos als PDFs findet ihr hier: Flyer Plakat, Infobrief Personal, Infobrief Eltern

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey auf der Kasseler Konferenz 2018:

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20181102_133442.jpg„Ich werde mich 2020 in die Tarifverhandlungen einmischen!“

 

Die Bundesfamilienministerin redet auf der 11. Kasseler Konferenz vor zahlreichen ehren- und hauptamtlichen ver.di-Mitgliedern über das „Gute-Kita-Gesetz“, den Fachkräftemangel und die Notwendigkeit einer deutlichen (finanziellen) Aufwertung. Dabei stellt sie klar, dass die Herausforderungen in den sozialen Berufen nicht allein von den Beschäftigten selbst erstritten werden können – seien sie auch noch so stark. Auch sieht Frau Dr. Franziska Giffey die Länder in dieser Frage überfordert und stellt klar, der Bund müsse sich einmischen. Im übrigen nicht nur in der Kindertagesstätte, sondern gleichermaßen in der sozialen Arbeit. 2019 beginnen die Gespräche, 2020 die nächste Aufwertungsrunde: Diesmal offenbar mit einer prominenten, erstaunlich erfrischenden Bündnispartnerin die auch Praktiker*innen Teilhabe verspricht!

Update*TICKER* zur Tarifrunde ÖD 2018

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UPDATES

Es geistern einige unbestätigte Angaben durch die Presse und die Medien. Zur Klärung hier eine Zusammenfassung und halbwegs fundierte Hintergrundinformationen (aktuelle oben):

  • VKA stimmt dem Entwurf nach längeren Beratungen zu unter der Bedingung, dass Detailprobleme wie etwa die Bezahlung bei kommunalen Sparkassen im Nachgang geklart werden
  • Bundestarifkommission steht offenbar noch vor Bewertung des vorläufigen Ergebnisses
  • Niveau und Struktur des vorläufigen Ergebnisses eventuell nicht tragfähig für Gremium hinter der VKA
  • die entscheidenden Gremien auf beiden Seiten tagen noch
  • 2018 und 2019 von Erhöhungen von jeweils 50 Euro mehr für Azubis die Rede
  • es soll eine Einmalzahlung von 250 Euro für Beschäftigte bis zur Entgeltgruppe 6 geben
  • die Laufzeit liegt offenbar bei 30 Monaten und damit weit über den geforderten 12 Monaten und selbst über den bislang üblichen 24 Monaten
  • Rückwirkend zum 1. März 2018 durchschnittlich 3,19 Prozent, ab 1. April 2019 3,09 Prozent, ab 1. März 2020 1,06 Prozent

Viel Rauch um nichts? Zu komplex, zu wenig? Dann machen wir wieder Dampf!

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Wie üblich wird von der Presse und den Medien nach der 3. Verhandlungsrunde nun ein „Durchbruch“ angekündigt. Differenziertere Journalist*innen haben immerhin diesmal begriffen, dass die „entsprechenden Gremien“ noch zustimmen müssen. Letzten Endes aber auch jedes einzelne Mitglied!

Ersten Verlautbarungen zur Folge soll es eine Erhöhung in „drei Stufen“ geben:

Rückwirkend zum 1. März 2018
durchschnittlich 3,19 Prozent

ab 1. April 2019
3,09 Prozent

ab 1. März 2020
1,06 Prozent

Doch reicht das? Und wie wird verteilt? Was ist mit der Jugend und den zahlreichen „Nebenforderungen“?

Wenn es nicht reicht, machen wir weiter Dampf!

Aus NDR-Artikel entfernt, im OSONSTRIKE-Archiv wieder aufgetaucht!

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Auch wenn dieses Video vom erfolgreichen ganztägigen Warnstreik in Osnabrück am 14. März 2018 aus dem ursprünglichen NDR-Artikel entfernt wurde (nach dem zuvor fälschlicherweise mit den Auseinandersetzungen in Hannover in Verbindung gebracht), möchte OSONSTRIKE.COM es unseren getreuen Rezipientinnen und Rezipienten natürlich nicht vorenthalten!

Liebe VKA, denkt ihr auch dieser Bus ist abgefahren?

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Das ist er, denn hier fährt gar nix mehr! Dabei haben wir gerade mal 4 Uhr morgens am blockierten Busdepot der Stadtwerke Osnabrück. Das heißt die Streikenden der Stadt Osnabrück nehmen sich noch an die 12 Stunden Zeit zu zeigen, dass sie sich nicht über den Verhandlungstisch ziehen lassen und um die nächste Eskalationsstufe vorzubereiten. Nicht dass am Ende der Neumarkt wieder dicht ist 😀 😀 :D, das wäre für B.O.B. ein unlösbares Dilemma. Schließlich hat sich der Bund doch einst im Rat mit den einfachen Beschäftigen „an der Front“ solidarisiert! 😀 :D:D

Wieder Warnstreik. Morgen!

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Die 2. Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften geht heute zu Ende. Alle Informationen aus diesen Verhandlungen, die uns erreichen, sagen eines ganz klar: keine Bewegung auf Arbeitgeberseite!
Vielmehr werden zunächst Bedingungen gestellt, um überhaupt über einzelne Punkte unserer Forderungen zu reden.

Die organisierten Beschäftigten der Stadtwerke haben in dieser Situation entschieden, am morgigen Mittwoch zu streiken. Und wir bei der Stadt wären schlechte Kolleginnen und Kollegen, wenn wir sie allein ließen. Ab 4:00 Uhr kann man sich am Busdepot der Stadtwerke solidarisieren.

Also, bitte schön: Wir rufen auf zu einem ganztägigen Streik am Mittwoch, 14. März. Wir treffen uns ab 7:00 Uhr vor Stadthaus 1 und gehen dann gemeinsam um 8:00 Uhr in unser Streiklokal, die Lagerhalle. Noch am Vormittag treffen wir dann die Kolleginnen und Kollegen der Stadtwerke zu gemeinsamen Aktionen.

Am Vormittag wird es dann eine größerer Aktion geben, um auch nicht unerhebliche Teile des Osnabrücker Straßenverkehrs lahm zu legen.

Von den 9 städtischen Kindertagesstätten werden sich nach heutigem Stand die 8 Einrichtungen Schölerberg, Pye, Atter, Lüstringen, Wüste,Heiligenweg, Haste und Martinsburg massiv beteiligen.

Beim Osnabrücker ServiceBetrieb, z. B. bei der Müllabfuhr, wird bereits jetzt mit erheblichen Einschränkungen gerechnet:
https://www.osnabrueck.de/start/leitartikel/news/osb-vom-warnstreik-betroffen.html

Wir rechnen, nach dem 1. Streiktag mit 200 Teilnhmer*innen, morgen insgesamt mit mindestens 500 Streikenden.

Den Aufruf als PDF gibt es hier!

200 Beschäftigte fordern: Mindestens 200 Euro!

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Und dabei geht es gerade erst los. Nach einer erfolglosen 1. Verhandlunsrunde erfolgte heute der Streikauftakt in Osnabrück. Nicht schlecht für den Anfang: Rund 200 Beschäftigte forderten lautstark und kreativ unter Anderem eine Anhebung der Gehälter um mindestens 200 Euro. Wenn die Arbeitgeber sich weiter so ignorant geben, wird es wohl kaum eine Woche dauern, bis die Situation weiter eskaliert. Das heißt es wäre in Kürze mit ganztägigen Warnstreiks zu rechnen! Wie immer, ganz vorne mit dabei: Die Kitas. Sie haben deutlich gemacht, dass sie sich ihren Streik nicht von unorganisierten Mitgliedern der Osnabrücker Führungsriege kaputt organisieren lassen. Die klare Botschaft: Haltet euch raus! Wenn ihr an unsere Grundrechte geht, werden wir mit voller Härte zurückschlagen. Für die Eltern wäre das eine Ausweitung der ohnehin schon bestehenden Katastrophe! Auch die Medien zeigten großes Interesse. Mehr zu lesen gibt es z. B. bei der Neuen Osnabrücker Zeitung: https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1031186/oeffentlicher-dienst-streikt-osnabruecker-kitas-betroffen#gallery&0&0&1031186

Erste Verhandlungsrunde öffentlicher Dienst ohne Ergebnis OSONSTRIKE freut sich auf Warnstreiks

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Die erste Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen ist am Montag (26. Februar 2018) ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

„Wir wollen kräftige Lohnerhöhungen durchsetzen: Die Wirtschaft spricht von „goldenen Zeiten“ und die öffentlichen Kassen erleben sprudelnde Steuereinnahmen. Daran müssen auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer teilhaben, und nicht nur die Aktionäre“, forderte Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Für März kündigte die Gewerkschaft Warnstreiks an. Die Friedenspflicht endet am 28. Februar 2018.

Weitere Details entnehmt ihr bitte dem offiziellen Flugblatt. Tiefergehende Hintergrundinformationen und statistische Argumentationshilfen findet ihr in der Pressemappe!